• Foto: Nicole Reed - Brat_Style_2

    Foto: Nicole Reed - Brat_Style_2

  • Foto: Nicole Reed - Brat_Style_3

    Foto: Nicole Reed - Brat_Style_3

  • Foto: Nicole Reed - Brat_Style_4

    Foto: Nicole Reed - Brat_Style_4

  • Foto: Nicole Reed - Brat_Style_7

    Foto: Nicole Reed - Brat_Style_7

  • Foto: Nicole Reed - Brat_Style_10

    Foto: Nicole Reed - Brat_Style_10

  • Foto: Nicole Reed - Brat_Style_13

    Foto: Nicole Reed - Brat_Style_13

  • Foto: Nicole Reed - Brat_Style_17

    Foto: Nicole Reed - Brat_Style_17

  • Foto: Brat Style - SR_Morishita

    Foto: Brat Style - SR_Morishita

  • Foto: Brat Style - SR_Ikeda

    Foto: Brat Style - SR_Ikeda

  • Foto: Brat Style - SR_Watanabe

    Foto: Brat Style - SR_Watanabe

  • Foto: Brat Style - XS_Kobayashi

    Foto: Brat Style - XS_Kobayashi

  • Foto: Brat Style - W650_Suguro

    Foto: Brat Style - W650_Suguro

  • Foto: Brat Style - SR_Matsumura

    Foto: Brat Style - SR_Matsumura


Was ist eigentlich Brat Style?

An „Chopper“ oder „Bopper“ haben wir uns gewöhnt und eine recht klare Vorstellung entwickelt, welches Custom-Bike welchem Motorrad-Stil zuzuordnen ist. Aber „Brat Style“? Eines können wir aber schon mal ausschließen: Der Olle von Angelina Jolie ist nicht gemeint.

Also Brat Style. Der Begriff taucht als Typisierung regelmäßig in der Custom-Szene auf, wird vom (deutschen) Leser abgenickt und bleibt dennoch unklar. Eine recht gute Erklärung ist im Forum chopcult.com zu finden. Demnach ist der Begriff Brat Style (Brat: englisch für Göre oder auch Flegel) direkt auf die gleichnamige Motorradwerkstatt in Tokio zurückzuführen (bratstyle.com), welche in der Regel japanische Maschinen als Basis für ihre Bobber-Umbauten verwendet. Den Brat Style-Bikes zu eigen sind gekürzte Gabeln und Stoßdämpfer sowie umfangreiche Modifikationen im Bereich des Rahmens und der Sitzbank zugunsten einer sehr niedrigen Sitzhöhe. Die anderen Veränderungen, etwa kleine und schmale Tanks, gekürzte bzw. entfernte Schutzbleche oder dicke Vorderrad-Reifen, sind wiederum klar dem bekannten Bobber-Typus zuzuordnen. Der radikal-flache Brat Style-Look ist einerseits sehr einflußreich, andererseits ist der Begriff auch unscharf genug, was seine Popularität in der Custombike-Szene wohl beflügelt hat.

Das Brat Style-Team nimmt den weltweiten Erfolg übrigens mit Gelassenheit und sieht sich weiterhin als normale Werkstatt-Truppe. „Inspektion, Wartung und Reparatur mit Schwerpunkt auf Yamaha SR, XS 650, Kawasaki W650 sowie Harley-Davidson und Triumph“ heißt es lapidar in der Eigendarstellung des Brat Style-Blogs.

So ganz gewöhnlich sind diese Jungs aber nicht, wie man beim Blick auf die schönen Fotos der Fotografin Nicole Reed erkennen kann, denn die Räumlichkeiten von Brat Style vermitteln ein wirklich außergewöhnliches Maß an US-Motorculture-Stilbewußtsein. Hier arbeiten ganz offensichtlich sehr kreative Kräfte, die den „American Way of Motorcycling“ und seinen Drang zur Individualität total verinnerlicht haben. Ergebnis dieser japanisch-amerikanischen Verbindung: eigenständige, kompromißlose, total unpraktische, aber jederzeit coole Bikes. Brat Style!

Autor: Beemer_HH

Mehr Informationen zum Thema
Webseite von Brat Style: bratstyle.com
Blog Brat Style: brat-style.blogspot.jp

Nicole Reed – Fotografin
Für die aus Melbourne stammende Nicole Reed ist Fotographie nicht nur Beruf, sondern Lebensinhalt. Sie erhält ihre Inspiration von Magazin-Beiträgen, Dokumentationen und Foto-Reportagen und stellt am liebsten Menschen in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Die Brat Style-Fotos stammen aus dem Jahr 2011 und wurden auch in dem interessanten Motorrad-Fanzine „Head full of snakes“ (s.u.) abgebildet.

Webseite Nicole Reed: nicole-reed.squarespace.com
Blogpost von Nicole Reed: Brat Style
Blogpost von Nicole Redd: Head Full Of Snakes

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