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„The Smirk“ von Deus Customs

Lustig, lässig und dennoch perfekt bis ins Detail: Mit dem Surfboard-Tracker „Smirk“ hat Deus Ex Machina-Baumeister Jeremy Tagand ein wunderbares Happy-Bike gebaut, das sich zur Abwechslung mal nicht allzu ernst nimmt.

Bis eben noch: Katerstimmung! Was sind sie doch alle cool und hip und korrekt tätowiert und bescheidwissend in der Custombike-Szenerie. Und genauso vermitteln auch die Motorräder der Herren eine gewisse Right-Attitude-Penetranz, die durchaus schon mal zu Gefühlen der Ermüdung führen kann. Bikes die immer nur grimmig, rebellisch und potentiell gefährlich daherkommen, werden auf Dauer eben auch langweilig.

Aber wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo… ein Grinsen her! Der „Smirk“, frisch aus der Hand von Deus-Baumeister Jeremy Tagand aus Australien, ist genau das richtige Gerät gegen Customszene-Überdruß. Ein witziger, total entspannter und kostengünstiger Tracker auf Yamaha SR 500-Basis mit einem Surf Rack, einem Schielauge-Scheinwerfer und einer Auspuffanlage im Ofenrohr-Look. Im Allgemeinen sind ja diese kleinen Surfer-Motorräder in Australien und Indonesien nichts ungewöhnliches und Deus hat schon einige Umbauten zum Thema rausgebracht. Der Smirk allerdings wirkt auch ein bißchen wie ein Comedian auf zwei Rädern, der sich über alle bierernsten Zweiräder lustig zu machen scheint. Wie auch immer: ein echtes Happy-Bike!

Läßt man die prägnanten Surfboard-Träger mal beiseite, so stechen sofort der versetzte kleine Scheinwerfer, die Plexiglas-Spritzwand zum Hinterrad, die massive Schwinge von einer Kawa-Enduro sowie der Wildlederbezug von Sitzbank und Prallschutz am Lenker ins Auge. Besonders gelungen ist auch die Lackierung. Die seidenmatte Blau-Weiß-Gold-Kombination wirkt absolut frisch und innovativ und harmoniert ideal mit den hell-braunen Polster-Bezügen. Dazu ist die Maschine asymetrisch lackiert und der Deus-Schriftzug in einer feinen „Coca-Cola“-Typografie rundet die ganze Sache als Schmankerl ab.

Die gesamte Komposition von Smirk wirkt einerseits unglaublich leichtfüßig und improvisiert. Andererseits zeigt dieses Motorrad die große Könnerschaft und Stilsicherheit von Jeremy Tagand: jedes Detail, nicht zuletzt auch der Name, passt hier wie angegossen. Dieser Tracker will nicht grimmig oder gefährlich aussehen; er will einfach nur gute Laune machen. Völlig klar, Smirk ist mein Custombike des Jahres 2014!

Autor: Beemer_HH

Weitere Informationen zum Thema
Webseite Deus Ex Machina: deuscustoms.com