Video: The Great Escape

ACHTUNG 100m Schweizer Grenze! Steve McQueen bei dem Versuch, Nazi-Deutschland mit einem gewagten Motorradsprung zu verlassen. Der Filmklassiker „The Great Escape“ unter der Regie von John Sturges aus dem Jahr 1963 beinhaltet eine der legendärsten Motorradszenen der Filmgeschichte.

Die Story in aller Kürze: Eine Gruppe britischer und amerikanischer Luftwaffen-Offiziere flieht 1944 aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager. Air Force-Captain Virgil Hilts (Steve McQueen) schafft es bis zur deutsch-schweizerischen Grenze und beschließt, mit dem Motorrad die letzten Kilometer zu überwinden. Der Versuch endet erfolgslos im Stacheldraht, doch Hilts überlebt.

Die Szenen zeigen deutlich, dass McQueen ein versierter Motorradfahrer war. Doch der legendäre Sprung über den Stacheldraht wurde von seinem Stuntman und Freund Bud Ekins ausgeführt. Das verwendete Motorrad ist übrigens eine militärisch verkleidetet Triumph TR6 aus den 1960er Jahren. In einem Nachruf auf Bud Ekins schreibt SPIEGEL ONLINE: „Keiner hatte vorher mit einer knapp 180 Kilo schweren Serienmaschine so etwas versucht oder gar gedreht“, erinnerte sich Ekins. „Steve wollte fahren, aber war sich nicht sicher, ob es klappen könnte, also hab ich es gemacht.“ Der Sprung ging in die Filmgeschichte ein, katapultierte McQueen in den Star-Olymp, und brachten Bud Ekins, außer einer Gage in Höhe von tausend Dollar, den Ruf des besten Motorrad-Stuntmans Hollywoods ein.

Neben der berühmten Action-Szene verblüfft auch immer wieder die Unvergänglichkeit des Steve-McQueen-Looks, hier in Form von lässigen, khakifarbenen Chinos und blaugrauem Sweatshirt. Selbst heute, nach 51 Jahren (!), kann „Mann“ sich so sehen lassen. Cool.

Weitere Informationen zum Thema
„Gesprengte Ketten“ auf wikipedia.org

Autor: Achim Bartscht

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