• Foto: Oliver Breitwieser - RIDERSROOM #1

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  • Foto: Oliver Breitwieser - RIDERSROOM #2

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  • Foto: Oliver Breitwieser - RIDERSROOM #3

    Foto: Oliver Breitwieser - RIDERSROOM #3

  • Foto: Oliver Breitwieser - RIDERSROOM #4

    Foto: Oliver Breitwieser - RIDERSROOM #4


Riders Room in Hamburg

Männer lieben Läden wie „Riders Room“ in Hamburg-St.Pauli. Das Motorrad ist hier durchaus der thematische rote Faden, aber kein Muss.

Keine Ahnung warum das so ist, aber Männer lieben Läden wie „Riders Room“ in der Thadenstraße in Hamburg-St.Pauli. Das Motorrad ist hier durchaus der thematische rote Faden, aber kein Muss. Derbe Klamotten aus Baumwolle und Leder finden halt alle Kerle gut, auch wenn es im Alltag vielleicht nur für den HVV reicht.

Davida-Helme, Lederjacken, Denim-Produkte, RedWing-Stiefel und viel Kleinkram wie etwa die Aviator-Motorradbrillen oder Schlüsselanhänger stellen den Großteil des Angebots dar. Übertrieben aufgeräumt ist es hier nicht, und so macht stöbern auch mehr Spaß. Inhaber Sven Eden hat mir eine Aviator-Brille mit gelben Gläsern für meinen Jet-Helm empfohlen und absolut zutreffend argumentiert. Und Verkäufer Oliver hat mir ein Paar RedWing-Stiefel ans Herz gelegt und auch nicht zuviel erzählt. Die Jungs kennen ihre Produkte gut und es macht Laune hier einzukaufen.

Sven Eden (46) beschreibt sein Geschäft übrigens folgendermaßen: „Seit 1995 betreibe ich eine Institution in St. Pauli, den Riders Room. Vor 18 Jahren musste ich beruflich nach München und entdeckte durch mein stark entflammtes Interesse für Motorräder einen Laden, den man mit Recht als Keimzelle aller coolen Stores bezeichnen kann: Gasoline Alley. Ich brachte diese Idee mit nach Hamburg, und ein Jahr später, im August 1995, feierte der Riders Room Eröffnung. Von Anfang an lag der Schwerpunkt auf klassischer Motorradbekleidung, Zubehör und Ausrüstung in allerbester Qualität. Damals kamen wertvolle Kontakte und Geschäftsbeziehungen nur über persönlichen Einsatz, Weiterempfehlungen und Messebesuche zustande. Das Sortiment wuchs, neue Artikel und Marken wurden ausprobiert und wieder verworfen, alles entwickelte sich.Von Anfang an hatten wir sehr gute Marken im Programm, so sind wir Norddeutschlands ältester Händler für Aeroleather Horsehide, Jackets aus Schottland oder Red Wing Shoes, eine amerikanische Arbeitsschuhfirma, die seit 1905 in Red Wing, Minnesota produziert.

Das Angebot reicht inzwischen von Motorradhelmen, handgefertigt in Liverpool, über kleine und interessante Denimlabels, bis hin zu amerikanischem Reisegepäck und englischer Sportkleidung. Alle Produkte haben eine Geschichte, Herkunft und eine Person hinter der Marke. Sie zeichnen sich durch glaubwürdige Authentizität und höchste Qualität aus. Da wir selbst intensiv Motorrad fahren, unseren Lifestyle auch selbst leben und wissen wovon wir reden, kommen unsere Kunden gern zu uns und schätzen unsere Beratung und Kompetenz. Riders Room ist einmalig in Hamburg, hat aber nachweislich anderen Stores in anderen Städten Impulse und Inspiration gegeben.“

Alles klar?

Autor: Achim Bartscht
Fotos: Oliver Breitwieser

Weitere Informationen zum Thema:
Webseite: ridersroom.de
Facebook: facebook.com/ridersroom