• Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#1

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#2

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#3

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#4

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#5

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#6

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#7

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#8

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#9

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#10

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#11

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#12

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#13

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - Karussel#14

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  • Foto: Roncalli Markt GmbH - Karussel#15

    Foto: Roncalli Markt GmbH - Karussel#15


Das Oldtimerkarussell von Roncalli

Ein Besuch des Hamburger Weihnachtsmarkts und seines klassischen Kinderkarussells macht es deutlich: Die Vorliebe für BMW-Motorräder ist das Ergebnis frühkindlicher Prägung.

Der historische Hamburger Weihnachtsmarkt von Roncalli-Schöpfer Bernhard Paul ist dank seines nostalgischen Angebots immer einen Besuch wert. Und eine der schönsten Attraktionen für Klein (Kinder) und Groß (Eltern) ist das klassische Kinderkarussell mit grüner Lok, kleinen Autos, einer roten Feuerwehr, einem rotgoldenen Hubschrauber und diversen Motorrädern der Marke BMW. Da werden schöne Erinnerung wach.

Als Kind des Jahrgangs 1964 kenne ich diese klassischen Karussells ja noch aus eigener „Erfahrung“, denn sie waren zu meiner Zeit noch sehr verbreitet. Dass sie damals schon betagt waren (das Roncalli-Karussell zum Beispiel stammt aus den 1940er Jahren), spielte für mich als Knirps natürlich keine Rolle. Ich mochte das Bunte und die strahlende Beleuchtung, die Hupe des Startsignals und die Orgel-Musik während der Fahrt. Die allgemeine Aufregung und Ausgelassenheit der anderen Kinder waren ansteckend, und Mama und Papa am Rande (winkewinke!) waren ebenfalls bester Laune. Der Hubschrauber mit der Kurbel unterm Dach war natürlich am tollsten; aber auch die Feuerwehr mit der lauten Glocke war super. Und niemals nie durfte der Chip verloren gehen, sonst musste man, oh weh, noch vor der Fahrt wieder aussteigen!

Was mir seinerzeit schon wichtig war: die Genauigkeit der kleinen Fahrzeuge. Sie waren sehr präzise in Blech, Holz, Leder und Farbe den großen Vorbildern nachempfunden und wirkten auf mich absolut echt. Würde man sie, so meine Überzeugung, vom Karussell lösen, dann könnten Kinder wie ich sie genauso durch die Gegend fahren und fliegen wie die Erwachsenen die großen Originale. Die anderen, moderneren Karussells setzten da bereits stark auf Kunststoff und einfachere Formen und konnten diese Authentizität nicht erreichen. Doch, ohne Zweifel, die alten Karussells waren eindeutig die besten!

Die kleinen BMW-Motorräder, die im Roncalli-Karussell Verwendung finden, scheinen mit ihrem Blechprofil-Rahmen und der Blattfederung des Vorderrads dem einzylindrigen Vorkriegsmodell R 2 nachempfunden zu sein. Allerdings erinnert der Zweizylinder-Boxer an das BMW-Modell R 71. Die Linien der kleinen Maschinen und die Details sind absolut stimmig. Sie haben mit Leder bezogene Schwingsättel für den Fahrer; einige auch für den Beifahrer. Die Beleuchtung funktioniert und die Kennzeichen sind nach alter Väter Sitte auf dem Kotflügel vorne montiert. Einfach perfekt.

Doch, doch, ich erinnere noch deutlich an den alten Kindertraum: Wenn man eines dieser Motorräder nur heimlich abschrauben könnte, bei Nacht etwa, wenn jeder schliefe, dann würde man damit losfahren können wohin und wie schnell man wollte. Ganz bestimmt! Oder vielleicht doch besser gleich den Hubschrauber nehmen? Oder die Feuerwehr?

Autor: Beemer_HH

Weitere Informationen zum Thema
Webseite Circus Roncalli: roncalli.de