• Foto: Maschinisten & Soehne - HQ_Roadster_#1

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  • Foto: Maschinisten & Soehne - HQ_Roadster_#11

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  • Foto: Maschinisten & Soehne - HQ_Roadster_#12

    Foto: Maschinisten & Soehne - HQ_Roadster_#12


BMW Roadster von Hanse Qustom

Wuchtig, kraftvoll und optisch ausgewogen. Der neue grüne HQ Roadster, der zweite BMW RnineT-Umbau aus dem Hause Hanse Qustom, überzeugt mit seinem perfektem Heck.

Vorab die bittere Botschaft für alle, die gerade Haus und Hof zu Geld machen wollen, um sich dieses Bike zu sichern: Der „HQ Roadster“ hat bereits für knapp 30.000 Euro seinen neuen Besitzer gefunden. Und die Verantwortlichen von Hanse Qustom aus Hamburg denken nicht im Traum daran, die Exklusivität Ihres Bikes durch Nachbauten oder gar eine Kleinserie zu verwässern. Also, jetzt nochmal ein Tränchen verdrücken und dann ordentlich die Nase schnäuzen; das Leben muss doch weiter gehen!

So muss ein RnineT-Heck aussehen

Der zweite BMW-Umbau aus den Händen der Hanse Qustom-Crew ist ein echter Volltreffer geworden, der viel weniger polarisiert als das grellbunte Premieren-Bike „HQ Shiny Schorsch“. Tatsächlich vollendet der Roadster mit seinem neugestalteten Heck die nahezu perfekte Basis BMW RnineT, die zwar im Verbund von Gabel, Lampe, Tank und Motor überzeugt, aber im Bereich ihres Hinterns (ob nun mit Doppelsitzbank oder Einmann-Höcker versehen) einen Tick zu spillerig daherkommt.

Beim HQ Roadster lugen nun unter dem grünen Bürzel, der auch schön die Wölbung des Tanks wiedergibt, zwei respektable Aluminium-Tüten hervor, die über jeden Verdacht vom Niedlichkeit erhaben sind. Ebenso wichtiges Detail ist das voluminöse Verbindungsrohr von der tiefliegenden Abgasklappe nach oben zur Underseat-Auspuffanlage. Dieses Rohr verläuft linkerhand parallel zum Federbein und schließt so die etwas zu große Lücke, die bei der BMW im Originalzustand zwischen Dämpfer und Reifen zu sehen ist. Im Zusammenspiel mit der perfekten Einmannsitzbank der Sattlerei P. Kinzlin gibt der grüne HQ Roadster die zurzeit überzeugendste Antwort auf die Frage, wie das Heck einer BMW RnineT aussehen sollte.

Motor und Fahrwerk bleiben unangetastet

Ansonsten wurde garnicht so viel am Original verändert. Bis auf die PowerCommander-Steuereinheit, welche die Einspritzanlage auf die neue Auspuffanlage abstimmt, wurde motorseitig nichts verändert. Ebenso blieb das Fahrwerk unangetastet. Der originale Scheinwerfer wurde ausgetauscht und die neue Lampe mit der kleinen HQ-Verkleidung versehen. Tachometer/Drehzahlmesser sowie Blinker in den Lenkerenden kommen von MotoGadget. Der Lenker, Rückspiegel und die Fussrastenanlage stammen ebenfalls aus dem Zubehörhandel. Dazu natürlich noch die grüne Lackierung: fertig ist die Laube!

Bevor wir´s vergessen: ziemlich ausgefuchst ist der rechtsseitige Träger für das Kennzeichen. Die filigrane Stahlkonstruktion führt nämlich noch extrem kleine LED-Blinker, die praktisch unsichtbar sind und dennoch die Normen des EU-Gesetzrahmens erfüllen. Dieser erfordert auch keinen Spritzschutz und gibt sich mit einem sehr kleinen roten Rücklicht zwischen den Auspufftüten zufrieden. Damit steht dem freien Blick auf den dicken Schluppen nichts mehr im Wege. Wer will da eigentlich immer noch über eine eingrenzende EU-Bürokratie meckern?

Wir fassen zusammen: Wenn Könner am Werk sind, reichen wenige, gezielte Eingriffe völlig aus, um ein perfektes Bike auf die Räder zu stellen. Die zweite BMW von Hanse Qustom ist auch deshalb so überzeugend, weil sie den Charakter der RnineT ideal trifft und unterstreicht. Bleibt nur die Frage, wie die Jungs aus Hamburg das Ding eigentlich noch toppen wollen?

Autor: Beemer_Hamburg

Weitere Informationen zum Thema
Webseite Hanse Qustoms: hanse-qustom.de

 

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