• Foto: Maschinisten&Soehne - R25_Steib#1

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - R25_Steib#7

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - R25_Steib#8

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - R25_Steib#9

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - R25_Steib#10

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - R25_Steib#12

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  • Foto: Maschinisten&Soehne - R25_Steib#13

    Foto: Maschinisten&Soehne - R25_Steib#13


BMW R 25/3 Gespann von Strauss-Gerken

Fast so klein wie ein Motorrad-Gespann vom Karussel, und gerade deshalb sehr lässig: BMW R 25/3 von 1954 mit Steib LS 200 Seitenwagen.

Wer den BMW-Spezialisten Strauss-Gerken bei Bad Oldesloe besucht, sollte unbedingt einen Blick in die gegenüberliegende Scheune werfen, in der sich immer das eine oder andere „Schätzchen“ finden lässt, dass dort auf seine Wartung, Reparatur oder seinen Umbau wartet. Zum Beispiel dieses hübsche R 25/3 Gespann aus den 1950er Jahren mit einem zeitgenössischen Seitenwagen der Firma Steib, das zur Sammlung eines Hamburger Kunden gehört. Ein für heutige Maßstäbe unglaublich zierliches Gerät, das eher den Einsatz auf einem Kinderkarussel vom Roncalli, denn auf einer Landstraße vermuten läßt.

Die R 25/3 aus den Produktionsjahren 1953 bis 1956 geht direkt auf das Vorkriegsmodell R 23 von 1938 zurück. Diese Motorräder waren konzipiert als hochwertige, pflegeleichte und sparsame Alltagsfahrzeuge, die durch sehr gute Qualität ihre stolzen Preise rechtfertigen konnten. 13 PS bei 150 kg Leergewicht konnten natürlich keine Bäume ausreißen, aber das war auch nicht das Thema der kleinen BMW. Mit maximal 119 km/h (bzw. 88 km/h mit Seitenwagen) brachten sie ihre Passagiere klaglos von A nach B und wieder zurück. Und zusammen mit den leichten Seitenwagen der Firma Steib aus Nürnberg (Leergewicht 62 kg) hatte man damit im Grunde schon die höheren Weihen der Mobilität erhalten, denn hubraumstarke Motorräder oder gar Autos waren für die meisten Deutschen bis Mitte der 50er noch nicht erschwinglich.

Die größte Änderung an dieser R 25/3 ist wohl das veränderte Heck mit versetztem Kotflügel und Nummernschild im Bobber-Look . Zusammen mit der groben Bereifung und der Satteltasche aus dem Zubehörhandel wirkt das Motorrad von hinten betrachtet fast wie die (sehr) kleine Schwester eines grimmigen R 75 Wehrmachtsgespanns. Das Bordnetz wurde auf 12 Volt und die Batterie- auf Magnetzündung umgebaut. Auch der Auspuff und der Lenker sind nicht serienmäßig. Ansonsten ist das allermeiste so wie damals. Der bauchige Kotflügel vorne, Kniekissen, Schwingsattel, Geradwegfederung, schwarze Lackierung und weinrotes Leder im Beiwagen –  die kleine Seitenwagen-Maschine hat in der Tat alle Zutaten zusammen, die ein klassisches Motorrad aus der Nachkriegszeit heute wieder so attraktiv erscheinen läßt. Ein schönes, kleines Ding!

Autor: Achim Bartscht

Weitere Informationen zum Thema
Webseite Firma Strauss-Gerken: strauss-gerken.de

 

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