• Foto: Philipp Wulk - K101#1

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  • Foto: Philipp Wulk - K101#2

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  • Foto: Philipp Wulk - K101#3

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  • Foto: Philipp Wulk - K101#4

    Foto: Philipp Wulk - K101#4

  • Foto: Philipp Wulk - K101#5

    Foto: Philipp Wulk - K101#5

  • Foto: Philipp Wulk - K101#6

    Foto: Philipp Wulk - K101#6

  • Foto: Philipp Wulk - K101#7

    Foto: Philipp Wulk - K101#7

  • Foto: Philipp Wulk - K101#8

    Foto: Philipp Wulk - K101#8

  • Foto: Philipp Wulk - K101#9

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  • Foto: Philipp Wulk - K101#10

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  • Foto: Philipp Wulk - K101#11

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  • Foto: Philipp Wulk - K101#12

    Foto: Philipp Wulk - K101#12

  • Foto: Philipp Wulk - K101#13

    Foto: Philipp Wulk - K101#13


BMW K 100 RS von Impuls

Ein Custombike ohne materiellen und ideellen Ballast. Der überragende Erstling „K101“ von Impuls aus München ist die puristischste K 100 aller Zeiten und setzt sich als Mix aus Motorrad und Kunstobjekt in Szene.

Kommen wir direkt auf den Punkt: Diese weiße BMW K 100 RS mit ihrem feinen Polygon-Dekor und den blauen Speichenrädern ist schlicht und einfach die beste K aller Zeiten! Geduckt, muskulös, fettfrei, luftig und pur wie niemals zuvor stellt sie ihr wesentliches Merkmal – den mächtigen, liegenden Vierzylinder – vollständig freigelegt zur Schau. In dieser Form wirkt das auf den Namen „K101“ getaufte Custombike so reizvoll, wie es das Original von 1985 leider nie gewesen ist. Eine echte Inspiration für alle, die in den „Flying Bricks“ schon immer mehr sahen, als unter dem 80er-Jahre-Verhau aus Plastik und Metall der Serienmaschinen erkennbar war. Und irgendwie ist dieses hippe Ding auch ein Mahnmal gegen die hüftsteifen Münchner Zweirad-Ingenieure, die seinerzeit bei der K-Baureihe ihrer Neigung zum Landmaschinen- und Industrieanlagenbau nicht widerstehen konnten.

Eine K zum Durchgucken!

Doch ganz im Ernst: Das von den Münchnern Philipp Wulk und Matthias Pittner alias „Impuls“ gebaute Motorrad ist wohl die einzige K, durch die man tatsächlich hindurchgucken kann! Insbesondere der Bereich zwischen Motorblock und Tank wird beim Original durch ein Monstrum von Kunststoffkasten ausgefüllt, der die Luftzuführung bis zu den Einlässen regeln soll und wirklich aus jedem Winkel hässlich aussieht. Hier aber haben Wulk und Pittner einen eigenen Ansaugkrümmer konstruiert (siehe Bildergalerie), der die Optik der K nachhaltig entschlackt. Hinzu kommt noch der völlig neu gestaltete Heckrahmen, der mit seinen gerade und enger gezogenen Rohren dem buckligen Original endlich eine straffe Haltung vermittelt. Das gesamte Heck erinnert nun stark an den genial-schlichten Tonti-Rahmen alter Moto Guzzis und hebt das Motorrad, auch aufgrund der schönen Speichenräder aus dem BMW-Fundus und dem futuristischen Scheinwerfer einer Harley-Davidson V-Rod, in den Adelsstand der „richtigen“, weil attraktiven Motorräder.

Gatermann und Edlinger: übernehmen Sie!

Natürlich gäbe es noch mehr zu den vielen technischen Details zu sagen. Zu der Kombination mit Getriebe- und Antriebskomponenten anderer BMW oder zu der wunderbaren Ausführung aller Metall-, Lack- und Elektronikarbeiten und, und, und.

Doch der eigentliche Witz an dieser K101 ist doch, dass es zwei waschechte Custombike-Amateure waren, die aus dem Stand heraus das Bestmögliche aus der schwierig umzubauenden K-Baureihe herausholen konnten. Und durch das Engagement zweier befreundeter Künstler haben Philipp Wulk und Matthias Pittner die Schraube sogar noch ein Stück weiterdrehen und die rein technische Ebene hinter sich lassen können. Fabian Gatermann (für unser Bike hier) und Matthias Edlinger durften sich frei mit Tank und Sitzbank auseinandersetzen und ihren künstlerischen Fingerabdruck hinterlassen. Eine Idee, die im Zusammenhang mit BMW doch irgendwie bekannt vorkommt. „Dass wir bei dem Motorrad an die BMW Art Cars dachten, haben uns schon andere unterstellt“, stellt Philipp Wulk klar. „Aber zu Anfang wollten ich und Matthias aus der alten K 100 tatsächlich nur ein schönes Motorrad bauen. Die Idee, unsere Freunde Fabian und Matthias je eine Variante des Bikes gestalten zu lassen, ist uns dann erst im Verlauf der Arbeit gekommen.“

Und dieser Einfall war eben ein weiterer Volltreffer. Denn das Projekt K101 hat die alte K 100 RS nicht nur von materiellem Ballast befreit. Durch die Überführung zu einem Kunstgegenstand emanzipiert sich das Bike auch von den Konventionen der rationalen BMW-Motorradkultur und lässt auf diese Weise zusätzlich noch ideellen Ballast hinter sich. Mehr „Leichtbau“ geht nun aber wirklich nicht!

Und das war jetzt tatsächlich das allererste Custombike der Jungs?

Autor: Beemer_Hamburg

Weitere Informationen zum Thema
Homepage Impuls: www.impuls.xyz
K101 auf Bike Exif: www.bikeexif.com

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